"Rhapsody in Blue"

Eine Hommage in Wort und Musik an George Gershwin zu seinem 110. Geburtstag

 

Klavier und Konzept: Sebastian Knauer

Textzusammenstellung: Wolfgang Knauer

 

Die Geschichte seines kurzen Lebens und seines Erfolgs wurde zum Inbegriff des amerikanischen Schmelztiegels: Der Sohn jüdischer Einwanderer aus Russland schaffte nicht nur den schnellen Aufstieg aus armseligen Verhältnissen zum gefeierten Broadway-Star und Liebling der Gesellschaft, er schuf auch eine völlig neue und einzigartige Musiksprache, indem er Jazz und Blues der schwarzen Minderheit mit lateinamerikanischen Rhythmen und mit den melodischen Formen der Kunstmusik verschmolz.

 

Gershwin war der erste Repräsentant einer eigenen amerikanischen Musik, die auch in der „alten“ Welt jenseits des Atlantiks Furore machte. Mit seinen Songs und Evergreens wie auch mit seinem Klavierkonzert in F und der sozialkritischen Oper „Porgy and Bess“ sicherte er sich einen bleibenden Platz in der Musikgeschichte. Vor allem aber seine 1924 erstmals aufgeführte „Rhapsody in blue“ machte ihn weltberühmt.

 

In dem Programm werden Erinnerungen von Zeitgenossen und Wegbegleitern an George Gershwin und sein nur knapp 39 Jahre dauerndes bewegtes Leben rezitiert, in dem die Liebe zu der gleichaltrigen Komponistin Kay Swift eine wichtige Rolle spielte.

Sebastian Knauer spielt die Solo-Version der „Rhapsody in Blue“ sowie Preludes und Stücke aus Gershwins Songbook.