Wort trifft Musik

Neue Blickwinkel auf die Musik und ihre Schöpfer zu öffnen – das war die Idee eines Projekts, das 2001 mit Frédéric Chopin begann und inzwischen über Beethoven, Mozart, Schubert und Mendelssohn bei George Gershwin angelangt ist. Der Grundgedanke der Konzert- und CD-Programme ist stets der gleiche: Zu den musikalischen Werken treten Texte, in denen Frauen von besonderen Situationen im Leben der Komponisten erzählen.

 

 Im Fall von Chopin ist es die  Schriftstellerin George Sand,  aus deren Sicht der gemeinsame „Winter auf Mallorca“ geschildert wird, während Beethovens Musik mit den Erinnerungen der Dichterin Bettina von Arnim an eine „Welt von Harmonie“ verbunden wird. Das Mozart-Programm steht unter der Überschrift „Harlekin sucht Colombine“,  Franz Schubert erscheint als ruheloser Wanderer auf der Suche nach dem verlorenen Paradies im Programm „Ungarische Melodie“, und bei Felix Mendelssohn Bartholdy wird die Sängerin Jenny Lind „Auf Flügeln des Gesanges“ getragen;  bei George Gershwin  tritt die Komponistin Kay Swift in den Vordergrund.

 

 Die Texte der von Sebastian Knauer konzipierten Programme werden von seinem Vater Wolfgang Knauer geschrieben.

 

Sebastian Knauer verbindet im Rahmen der Aufführungen seiner Wort trifft Musik Programme eine enge Zusammenarbeit mit den Schauspielerinnen Hannelore Elsner, Martina Gedeck, Iris Berben, Barbara Auer und Gudrun Landgrebe, sowie dem Schauspieler Klaus Maria Brandauer, mit denen er regelmäßig in Deutschland, der Schweiz und Österreich auftritt und bei allen großen Festivals ein gern gesehener Gast ist.